Kraftquellenarbeit: Rückmeldungen von RehabilitandInnen

In meiner Kraftquellenarbeit mit PatientInnen im Reha-Zentrum Utersum biete ich viele verschiedene Wege und Möglichkeiten an, mit den eigenen Kraftquellen in Kontakt zu kommen: da gibt es das Schreiben, das Mandala-Malen, die Märchenarbeit und die Mythenarbeit, das Wandelwinde-Karten-Legen, die Ernte-Arbeiten mit Farben, die Schatzkisten, den Winter-Count und vieles mehr. Ich arbeite ständig an der Erweiterung der Angebots-Palette.

Oktober 13 046

Ich frage regelmäßig die Teilnehmenden in der Kraftquellenarbeit, wie diese Arbeit für sie ist, oder wie sie diese Arbeit anderen beschreiben würden. Hier die neusten Rückmeldungen.

Kraftquellen-Arbeit heißt für mich:

„Auf eine neue Art und Weise etwas über mich zu erfahren, ohne etwas preisgeben zu müssen, wenn ich es nicht will.“
„Mich meinen Problemen zu nähern, ohne von Dritten oder mir selbst bedrängt zu werden.“
„Techniken kennenzulernen (z.B. Wandelwinde-Karten legen),  Anregungen mit nach Hause zu nehmen, die ich sonst nie kennengelernt hätte. “
„ … zu erfahren, dass andere Frauen Ähnliches erlebt und erlitten haben, ohne in deren Lebensgeschichte eintauchen zu müssen.“
„Das kreative Schreiben ermutigt einen zum Schreiben. Alles! Die Gedanken, Gefühle, Erfahrungen, einfach alles…. Das Schreiben gibt ein Gefühl der Befreiung, der Leichtigkeit und des Glücks. Weil ich mich spüre… „
„Kein Leistungszwang, Spiel, Zutrauen, Freude, Einsichten“
„Das eigene Erleben zum Ausdruck bringen – intensiver in sich hineinspüren – Glücksmomente – Momente der puren Lebenslust festhalten – innere Stärke spüren“
„Durch das Schreiben verändert sich auch der Ton. Er wird überlegter, weniger verletzend. Sich selbst und anderen gegenüber. Die Probleme werden  differenzierter – im Bauch und im Kopf.“
Kreatives Schreiben: → befreit mich → entlastet mich→ macht mir Freude → entspannt mich“
„Einfach seinen Gedanken freien Lauf lassen. Sich befreien. Sich berühren lassen von den Gedanken anderer oder ganz bei sich bleiben.“
„Ich nehme etwas davon mit, was ich in meine `Schatzkiste` lege!“

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