Inseltagebuch, Mona Lisa und ich

„Im Scherz sagten wir am Anfang: es gibt zwei Sorten Menschen: diejenigen, die nach einem halben Tag auf der Insel sich nervös erkundigen, wann heute die letzte Fähre fährt, und die den Gedanken, über Nacht vom Festland abgeschnitten zu sein, nicht gut ertragen können, und diejenigen, die sofort spüren, dass sie eigentlich nicht mehr weg wollen. Zu den letzteren gehöre ich.“

Gestern durfte ich mit einem ZDF-Redakteur,  mit einem Kameramann und einem Tonmann mit Puschelmikrofon über die Insel schlendern: erst zum Friiskfunk, Inseltagebuch vorlesen im Studio, dann zum Schöpfwerk in Oldsum und zum kleinen Dünenweg in Utersum, Atmosphäre tanken und ein bisschen übers Leben als Downshifterin auf der Insel plaudern:

„Die erste Erfahrung, die ich machte, und die ich mit anderen Zugezogenen teile: wir sind hier so weit wie in westlichen Zivilisationen möglich von der New-York-second entfernt, nach Terry Pratchett die kleinste messbare Zeiteinheit: das Intervall zwischen Ampelgrün und dem Hupen des New Yorker Taxifahrers hinter dir.“  

 Mona Lisa, am 18. April um 18 Uhr im ZDF, zum Thema Inselsehnsucht

Ostern 2015 003

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Eine Antwort auf Inseltagebuch, Mona Lisa und ich

  1. kunze ina sagt:

    Wie ich das alles vermisse? Würde am liebsten alle Brücken abbrechen und auch da leben. Dort wo das Leben soviel angenehmer umd stressfreier ist.

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